Kitzbühel ist vieles: Heimat und Urlaubsort, Arbeitsplatz und Freizeitregion, Lebensmittelpunkt und zweite Heimat. Gerade diese besondere Mischung hat dazu beigetragen, dass eine weltbekannte touristische Infrastruktur mit einem starken Wirtschaftsraum entstehen konnte. Welche Rolle Freizeitwohnsitze in diesem Kreislauf spielen, zeigt der Blick auf KitzSki. Mit 58 hochmodernen Liftanlagen und Seilbahnen bietet die Bergbahn AG Kitzbühel ein Angebot, das Einheimische, Gäste und Freizeitwohnsitzbesitzer gleichermaßen nutzen – und vor allem schätzen.
Während der klassische Kitzbühel-Urlauber einige Tage oder eine Woche bleibt, sind Freizeitwohnsitzbesitzer regelmäßig und über längere Zeiträume vor Ort – und das weit über die klassischen Tourismussaisonen Sommer und Winter hinaus. „Sie prägen nicht nur unser ökonomisches Ergebnis, sondern sind auch Teil der vielfältigen Gemeinschaft, die das Angebot der Bergbahnen ganzjährig mitträgt“, veranschaulicht Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn AG Kitzbühel. Welchen wichtigen Beitrag Menschen, die hier ihre zweite Heimat gefunden haben, durch ihre kontinuierliche Präsenz zur regionalen Wertschöpfung leisten, wird in der öffentlichen Diskussion häufig unterschätzt.
Ganzjährige Wertschöpfung hat viele Gesichter
5.711 Freizeitwohnsitze gibt es im Bezirk Kitzbühel. Ihre Nutzer geben laut der aktuellen Studie des renommierten GAW Wirtschaftsforschungsinstituts durchschnittlich rund 120 Euro pro Tag in der Region aus. Statistisch gesehen fallen allein rund 22 Euro davon auf Liftkarten. Wie bedeutend Freizeitwohnsitzbesitzer für die Bergbahnen sind, bestätigt auch die Auswertung von KitzSki: Rund 20 Prozent der verkauften Tickets sind Saisonkarten, die vor allem von Einheimischen und Freizeitwohnsitzbesitzern genutzt werden. Weitere rund 20 Prozent entfallen auf Tagesgäste – diese können ebenfalls Einheimischen und Freizeitwohnsitzbesitzern sowie Besuchern aus dem nahen süddeutschen Raum zugeordnet werden.
„Es ist das Zusammenspiel aus Urlaubern, Freizeitwohnsitzbesitzern und Einheimischen, das KitzSki erfolgreich macht und die Region wirtschaftlich stark sowie lebendig hält.“
217 Millionen Euro pro Jahr für den regionalen Wirtschaftskreislauf
Und am Ende steigen sie alle in dieselben Gondeln und genießen ihren Tag am Berg. „Ob 5-Sterne-Gast, 3-Sterne-Gast oder Freizeitwohnsitzbesitzer – jeder zahlt gleich viel für sein Ticket und ist nicht nur für uns ein wertvoller Gast“, erklärt Christian. Denn die Wertschöpfung endet nicht beim Liftticket. Gerade Freizeitwohnsitzbesitzer sorgen durch ihre regelmäßige Präsenz über das ganze Jahr hinweg für Nachfrage: Sie gehen essen, beleben den Handel, nutzen Dienstleistungen und beauftragen heimische Handwerksbetriebe.

Was die 5.711 Freizeitwohnsitze wirtschaftlich für den Bezirk bedeuten, zeigt sich längst nicht nur an den Liftkassen.
In Summe belaufen sich die laufenden Ausgaben im Zusammenhang mit Freizeitwohnsitzen im Bezirk auf rund 217 Millionen Euro pro Jahr, zeigen die Experten des GAW-Wirtschaftsforschungsinstituts auf. Geld, das in der Region bleibt, Betriebe stärkt und neue Investitionen ermöglicht – auch bei KitzSki. So entsteht ein regionaler Wirtschaftskreislauf, der weit über die einzelne Freizeitwohnsitzimmobilie hinausreicht.
Zweite Heimat, kein kurzer Aufenthalt
Das vielfach ausgezeichnete und nicht zuletzt durch das Hahnenkammrennen weltbekannte Skigebiet von KitzSki erstreckt sich von Kirchberg über Kitzbühel bis über die Landesgrenze ins Pinzgau. Über das Jahr gesehen beschäftigt die Bergbahn AG Kitzbühel im Schnitt 347 Vollzeitkräfte. Längst spielt sich das Bergerlebnis in Kitzbühel nicht mehr nur im Winter ab. Der Sommer sowie Herbst und Frühjahr gewinnen für KitzSki kontinuierlich an Bedeutung. Mit gezielten Investitionen in die Wander- und Bike-Infrastruktur wird das Angebot laufend ausgebaut. Jüngstes Highlight ist der längste Flow-Trail Tirols, der seit diesem Sommer Jung und Alt begeistert.
„Einheimische, Urlaubsgäste oder Freizeitwohnsitzbesitzer – hinter all diesen Begriffen stehen Menschen, die unsere Region schätzen und lieben.“
Liftanlagen, Wanderwege, Bikeangebote, Gastronomie sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen machen die Region lebenswerter – für alle, die hier dauerhaft oder zeitweise zu Hause sind. Vieles, was durch die positive wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte entstanden ist, gehört heute ganz selbstverständlich zum Alltag und zur hohen Lebensqualität der Region. Denn wo es ganzjährig regionale Wertschöpfung gibt, entstehen Möglichkeiten, von denen alle profitieren.
Gemeinsamkeiten, die schon immer verbunden haben
Christian wünscht sich in der Diskussion rund um Freizeitwohnsitze deshalbvor allem einen differenzierten Blick. „Wenn ich durch Kitzbühel gehe, erlebe ich einen angenehmen und konstruktiven Austausch zwischen Einheimischen und Freizeitwohnsitzbesitzern – ganz anders, als es in manchen Medien dargestellt wird“, sagt er. Denn bei allen Unterschieden gibt es vieles, das verbindet, betont Christian: „Der Großteil der Freizeitwohnsitzbesitzer kommt aus dem deutschsprachigen Raum. Wir teilen eine Sprache und die Wertschätzung für das, was unsere Region besonders macht: Natur und Landschaft, Sicherheit, Sauberkeit und Lebensqualität.“ Genau in diesen Gemeinsamkeiten sieht Christian eine große Chance: Kitzbühel miteinander weiterzuentwickeln und das Verbindende stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Die Wertschätzung für Natur und Landschaft, Sicherheit, Sauberkeit und hohe Lebensqualität verbindet all jene, die in Kitzbühel dauerhaft oder zeitweise zu Hause sind.
Was wäre, wenn …?
Wie wichtig eine Bergbahn für eine Region ist, wird erst sichtbar, wenn sie fehlt. Muss sie ihren Betrieb einstellen, reichen die Auswirkungen weit über die Skipiste hinaus – sie sind in der gesamten regionalen Wirtschaft spürbar. Christian Wörister verweist auf Studien, wonach bis zu 50 Prozent der regionalen Wertschöpfung mittelbar oder unmittelbar mit der Bergbahn verbunden sind.
Denn an einem modernen Bergbahnunternehmen, wie KitzSki, hängt weit mehr: Bettenauslastung und Gastronomie, Sportgeschäfte und Skischulen, Handwerksbetriebe und Dienstleister und nicht zuletzt zahlreiche Arbeitsplätze funktionieren nur im Zusammenspiel. Bergbahnen sind damit zentrale Leitbetriebe im ländlichen Raum. Die wirtschaftliche Stärke auch von Freizeitwohnsitzbesitzern hat eine Infrastruktur ermöglicht, die heute ebenso den Einheimischen zugutekommt. Sie schafft Lebensqualität.

In wenigen Minuten auf den Gipfel, komfortable Sessellifte mit Sitzheizung, erstklassige Gastronomie am Berg: Was heute selbstverständlich erscheint, ist das Ergebnis einer Entwicklung, die viele Faktoren hat.
Kitzbühels Stärke liegt im Miteinander
Gerade am Berg wird spürbar, was Zusammen:mehr bedeutet. Ob jemand seit Generationen in Kitzbühel lebt, hier Urlaub macht oder seine zweite Heimat gefunden hat – in den Gondeln von KitzSki, auf bestens präparierten Pisten, gepflegten Wanderwegen oder actionreichen Bike-Trails treten diese Unterschiede in den Hintergrund.
Vielleicht lohnt es sich, diesen Blick von oben öfter mit ins Tal zu nehmen: weniger darauf zu schauen, was uns unterscheidet, und stärker darauf, was uns verbindet – und wer gemeinsam dazu beiträgt, dass die Region wirtschaftlich stark, lebenswert und erfolgreich bleibt. Denn miteinander geht es höher hinaus.